pw - Dr.Weiss & Partner Anlagenplanung GmbH
Startseite
News
Über Uns
Leistungsspektrum
Referenzen
Kontakt

PW - DDipl.-Ing.Dr.techn. Peter Weiss

 

 

Intouch

 

 

 

 

 

Referenzen

 

 

Grazer Stadtwerke AG

Klimatisierung einer großen EDV-Abteilung in einem denkmalgeschützten Gebäude

Nicht nur die Computer- und Operator-Räume sondern auch die zugehörigen USV-, Klima- und Kälteanlagen mussten in der Leistung verdoppelt werden.

Die vorhandenen kleinen Kältemaschinen wurden mit Stadtwasser gekühlt. Eine Erhöhung der Entnahme aus dem öffentlichen Wassernetz sowie weitere Entnahmen wurden untersagt.

Nach einer sorgfältigen Planung wurden die Umbauarbeiten während des laufenden Betriebes des Rechenzentrum und der Büros durchgeführt.
Die Anlage arbeitet zur vollen Zufriedenheit des Auftraggebers.

Abwicklung des Projektes:

Die vorhandenen Anlagen wurden sorgfältig aufgenommen und auch die tatsächlichen Luft- und Kälteleistungen gemessen. Die künftigen räumlichen und technischen Anforderungen wurden analysiert.
Die potentiellen Standorte für Kältemaschinen, USV-Anlage, Zu-/Abluftaggregate etc. wurden studiert und im Einvernehmen mit der Altstadtkommission auf ihre Akzeptanz in Bezug auf Umweltschutz verifiziert
Erschwerend bei der Variantenkonzeption war die Tatsache, dass aus Denkmalschutzgründen am Gebäude selbst kaum Änderungen möglich waren.

Mehrere Varianten der Versorgung mit Kälte (120 kW) und gekühlter Luft der EDV-Räume, samt zugehöriger Wasseraufbereitungsanlage für die Dampfbefeuchtung und mehreren Klimaschränken in den Operator-, Datenerfassungs- und Druckerräumen wurden ausgearbeitet und jeweils eine Kosten-/Nutzen-Analyse der Variante durchgeführt.

Weiters wurde im Zuge der Planungen vom Auftraggeber eine zusätzliche Erhöhung der Kälteerzeugungskapazität verlangt, wodurch sich die ursprünglich angedachten Varianten, die nur eine geringe Steigerung derselben enthielten, als obsolet erwiesen.
Der Planungsumfang des Projektes enthielt neben der Kälteversorgung auch den kompletten EDV-Raum (Einrichtung, Beleuchtung, Verkabelung, Raumgestaltung durch Trennwände und entsprechend große Fenster nach außen, Sicherheitsmaßnahmen, Doppelboden, Kli-maanlagen, Brand-/Intrusions-/Wasseraustritts-Schutz etc.) sowie die erforderliche USV-Versorgung.

Nachdem aus Gründen des Denkmalschutzes die Aufstellung von Kondensatoren auf dem Flachdach untersagt wurde, mussten im Keller durch Aussiedelung des vorherigen Lagers entsprechende Räume geschaffen werden, die für die Aufstellung der luftgekühlten Maschinen (Kompaktgeräte) geeignet waren.
Die Ansaugung der Luft aus Bodennähe und die Ausblasung derselben bereitete große Probleme, wobei neben der Luftmenge (> 100.000 m³/h) auch der Lärm ein bedeutender Faktor war.
Schallmessungen vor Inangriffnahme der Baumaßnahmen wurden vorgenommen.
Umfangreiche Schallschutzmaßnahmen haben dazu geführt, dass auch bei Volllast keine Erhöhung des Grundgeräuschpegels in den Nachtstunden in der Umgebung des Objektes wahrgenommen werden kann.

Auch dem Schallpegel in den Operator-Räumen wurde größtes Augenmerk geschenkt.
Es mussten sehr komplexe akustische Maßnahmen ergriffen werden, um das Schallproblem hier in den Griff zu bekommen.

Die 3 Maschinen der Anlage sind mit Freecooler ausgestattet und erlauben durch die Stückzahl eine sehr gute Anpassung an die erforderliche Kühllast.

Alle Umbauarbeiten mussten ohne Unterbrechung des Betriebes des Rechenzentrums und der Büros vonstatten gehen.
Die alte vorhandene Kältemaschine wurde als Stand-By-Reserveanlage für eine gewisse Zeit beibehalten und zwar so lange, bis das gesamte Konzept mit 4 Kältemaschinen umgesetzt worden war.