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Landeskrankenhaus Graz
Umbau der Lungenabteilung in eine Hämatologische Ambulanz
Der Umbau musste koordiniert erfolgen, d.h. sobald in einem Raum die Tätigkeiten der Lungenabteilung eingestellt wurden, mussten alle Gewerke koordiniert und hintereinander den Umbau vollziehen. Auch durfte das normale Benutzen der Räumen in denen nicht gearbeitet wurde, nicht behindert werden.
Trotz der schwierigen Bedingungen (viele unterschiedliche Professionisten auf engstem Raum, knapper Realisierungszeitraum etc.) konnte das Projekt innerhalb der vorgesehenen Zeit und unter Einhaltung der veranschlagten Investitionskosten verwirklicht werden.
Abwicklung des Projektes:
Nach einer genauen Vor-Ort-Aufnahme des IST-Zustandes wurde ein Konzept für den Umbau entwickelt und mit dem Auftraggeber abgestimmt.
Besonders berücksichtigt wurde bei der Erstellung des Konzeptes der temporäre Status der Hämatologischen Ambulanz, die - aller Voraussicht nach - nach einigen Jahren wieder in eine Lungenabteilung, mit neuen/anderen technischen Anforderungen, umgewandelt werden sollte.
Technisches Konzept:
• Wärmeversorgung/Wärmeverteilung
Die Wärmeversorgung erfolgt bauseits vom im Annex neu geschaffenen Kellerraum aus, wo Pumpe, Regelung und Ausdehnungsanlage situiert sind. Der Keller wurde später abgerissen und durch die Versorgungstrasse im Gang des EG ersetzt. Daher wurde vor den Steigtrassen die Möglichkeit des Anschlusses an die neue Versorgungsleitung vor-gesehen.
Die Wärmeverteilung erfolgt über eine Versorgungsleitung im EG (Zwischendecke) wo das Rohrsystem in 3 Gruppen (entsprechend den Himmelsrichtungen der Fassaden) geteilt wird.
• Lüftung
Mechanisch belüftet werden die innenliegenden Sanitärräume, die Warteräume sowie 2 Intensivzimmer im 1. und 2.OG, unter Einhaltung des Unterdruckes. Die vertikalen Stränge werden im zur Zeit des Umbaues nicht ausgebauten 3.OG an die Sammelkanäle angeschlossen und die Luft zum gemeinsamen Abluft- bzw. Zuluftgerät geführt.
• Klima
Die Warteräume und 2 Behandlungsräume wurden mit Splitklimageräten ausgestattet, die Außeneinheiten sind und im Dachbodenbereich situiert wurden.
• Medizingase
Benötigt wird nur Sauerstoff
Palettentank und zentrale Druckregelung
zentrale Absperrung für Altbau im EG vor dem Installationsschacht
vertikale Verteilung über Installationsschacht
Etagen-Absperrkasten im Gang, beinhaltend Druckreduzierstation
Druckabfall-Anzeige geschossweise in Schwestern-Dienstzimmern
Horizontale Verteilung in der abgehängten Decke des Ganges, Rohre in unterster Rohr-Etage
in den Bettenzimmern werden Rohre in Krankenhaus-Pflegesets integriert und im Untersuchungsraum unter Putz verlegt
je 1 DIN-Entnahmestelle zwischen 2 Betten in einem Zimmer
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